Olivier Latry (Orgel): Bach, Brahms, Escaich, Liszt, Messiaen, Tournemire; Kölner Philharmonie, 22. März 2016

Spukt es in der Orgel?
Ist die Musik der Spuk oder ist die Musik trotz des Spuks?
War das der höflichste und anmutigste Abend mit der unbändigsten Musik?
Ist Franz Liszt verrückt oder kommt das von Lebzeiten?
Wäre dieses Setup, Spieltisch auf der Bühne, Orgel weiter weg, zu irgendeiner Zeit mal ein Fall für die Weltausstellung gewesen?
Ist die Kölner Phiharmonie mit leeren Logen hinter der Bühne und mit dieser intimen Beleuchtung der schönste Saal der Welt?
Wieviele Werke kennt Olivier Latry noch auswendig?
Organisiert die Orgel unsere Dämonen seit vielen Hunderten von Jahren und führt die Populärkultur am Nasenring durch die Manege?
Ging Messiaen öfter in Jazzclubs?
Ist Orgelmusik der Skandal, der die Kirche noch zusammenhält?
Ist die Tradition der Pariser Organisten so etwas wie ein Geheimbund mit Supermächten?
Wie fühlt sich tonales improvisieren in den Füßen an?
Wann schreibt Latry seine Improvisation endlich auf?
Warum musste es aufhören?

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